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Fahnder haben islamistische Extremisten im Visier

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Fahnder haben islamistische Extremisten im Visier

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Nach der Terrorwelle in Mumbai haben die Fahnder islamische Extremisten im Visier. Zahlreiche Sicherheitskräfte, darunter 800 Soldaten, versuchen noch immer die Attentäter aus zwei Luxushotels in der indischen Finanzmetropole, zu vertreiben.

Drei mutmaßliche Terroristen sind festgenommen worden. Einer soll zu der pakistanischen Rebellengruppe Lashkar e Toiba gehören. Überwachungskameras zeigen die Attentäter, geben dem Terror ein Gesicht. Mindestens 125 Menschen starben bei den Anschlägen, darunter 8 Ausländer, einer davon ist Deutscher. 320 Personen wurden verletzt, darunter 22 Ausländer. Die Angreifer waren am Mittwochabend mit Booten in die Stadt gekommen.

Dort griffen sie mehrere Ziele mit Schnellfeuergewehren und Handgranaten an. Die beiden Luxushotels, den Bahnhof, ein Krankenhaus. Wahllos schossen die Attentäter auf Passanten. Eine bislang unbekannte muslimische Gruppe namens Deccan Mudschaheddin bekannte sich zu dem Anschlag. Nach indischen Regierungsangaben erschossen Sicherheitskräfte sieben Terroristen.