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Medwedew und Castro wollen Beziehungen zwischen Russland und Kuba ausbauen

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Medwedew und Castro wollen Beziehungen zwischen Russland und Kuba ausbauen

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Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat in Havanna mehrere Stunden lang Gespräche mit seinem kubanischen Kollegen Raul Castro geführt. Die beiden bekräftigten, die guten alten Beziehungen ihrer Länder wiederaufleben zu lassen. Sie besuchten zusammen auch den zentralen Platz der Revolution.

Demonstrativ begleitete Castro den Gast aus Moskau zu einer Besichtigung der kürzlich eingeweihten russisch-orthodoxen Kirche in der kubanischen Hauptstadt. Medwedew ist der erste russische Präsident, der Kuba besucht, seit Wladimir Putins Visite im Jahr 2001.

Kuba ist die letzte Station einer großen Lateinamerika-Reise des russischen Präsidenten. Zuvor hatte er am APEC-Gipfeltreffen der Pazifikstaaten in der peruanischen Hauptstadt Lima teilgenommen. Danach hatte Medwedew Brasilien und Venezuela besucht. Mit Venezuelas Präsident Hugo Chavezu unterzeichnete er mehrere Verträge, darunter auch ein Abkommen über die Kooperation bei der Nutzung der Atomtechnik zur Energieerzeugung und bei der Suche und Förderung von Öl und Gas im Golf von Mexiko.