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Indien will Kampf gegen den Terrorismus verstärken

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Indien will Kampf gegen den Terrorismus verstärken

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Nach den Terroranschlägen von Islamisten in Mumbai – vormals Bombay – ist die indische Staatspräsidentin Pratibha Patil mit ihrem indonesischen Kollegen Susilo Bambang Yudhoyono zusammengetroffen. Indonesien ist das bevölkerungsreichste islamische Land.

Der Zwischenfall habe die Entschlossenheit Indiens verstärkt, gegen die Bedrohung des Terrorismus zu kämpfen. Indien werde alle dazu notwendigen Maßnahmen ergreifen – dies auch in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft.

Am Samstag hatten Sicherheitskräfte das Luxushotels “Taj Mahal” eingenommen – und damit das dreitägige Terrordrama in der westindischen Finanzmetropole beendet. Nach jüngsten
Angaben der Polizei kamen 187 Menschen ums Leben, darunter 28 Ausländer. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt. Die Terroristen hatten am Mittwochabend insgesamt zehn Ziele in der Stadt angegriffen, darunter auch das Fünf-Sterne-Hotel “Oberoi Trident”, den Hauptbahnhof und ein Krankenhaus.

Die Narben seien schlimm, sagte eine Frau: Jeder sei irgendwie betroffen, viele Menschen seien traumatisiert. Sie mache sich Sorgen um die Kinder, die tagelang diese Nachrichten gesehen hätten.

Mit Gedenkfeiern wurde in Mumbai der bei den Kämpfen getöteten Polizisten gedacht.
Die Terrorangriffe haben die Beziehungen Indiens mit seinem islamischen Nachbarn Pakistan zusätzlich belastet: Neu-Delhi macht Islamabad mitverantwortlich.