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UNO befürchtet schlimmste Krise seit der Großen Depression

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UNO befürchtet schlimmste Krise seit der Großen Depression

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Die Weltwirtschaft steht nach Ansicht der Vereinten Nationen vor ihrer schlimmsten Krise seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Vor allem der Nachfrageeinbruch in Europa und den USA sorge für die erste Schrumpfung der globalen Wertschöfung seit der Großen Depression, heißt es in einer Studie, die am Rande einer UN-Konferenz in Doha vorgestellt wurde.

Die UNO rechnet für das nächste Jahr im schlimmsten Fall mit einer Schrumpfung des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 Prozent. Die zuversichtlichste Prognose sieht ein Wachstumsplus von höchstens 1,6 Prozent. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Industriestaaten auf, trotz der Krise auch die ärmsten Länder nicht zu vergessen. Ansonsten drohe eine soziale Krise, die alles andere weit in den Schatten stellen werde, so Ban. Über die Folgen dieser Situation für die Entwicklungsländer berät noch die UN-Konferenz in der Hauptstadt Katars noch bis zum Dienstag. Der UN-Generalsekretär forderte ein globales Maßnahmenpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft, das den Bedürfnissen der Schwellen- und Entwicklungsländer gerecht werde. Ein ähnliches Programm hatte zuvor die Weltbank gefordert.