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Thailändisches Verfassungsgericht verbietet Regierungspartei

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Thailändisches Verfassungsgericht verbietet Regierungspartei

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Das thailändische Verfassungsgericht hat der Regierungspartei von Ministerpräsident Somchai Wongsawat für die Dauer von fünf Jahren jegliche politische Betätigung verboten. Damit kam es der Klage der Regierungsgegner wegen Wahlbetruges nach. Jetzt muss die Partei aufgelöst und der Regierugnschef entlassen werden.

Unter dem Ansturm von Pro-Regierungs-Demonstranten rückte die thailändische Armee zum Schutz der Verfassungsrichter aus. Soldaten mit M16-Gewehren bezogen vor dem Gerichtsgebäude im Norden Bangkoks Stellung, um mehr als 1000 teils mit Schlagstöcken bewaffneten Demonstranten auf Abstand zu halten. Die Anhänger der Regierung sprechen nun von einer Verschwörung. Bei einem Granatenangriff auf die regierungsfeindlichen Besetzer des Bangkoker Flughafens ist ein Mensch getötet worden.

22 Demonstranten wurden verletzt, als das Geschoss von Unbekannten in die zumeist schlafenden Oppositionsanhänger gefeuert wurde. Durch die Besetzung der Flughäfen sitzen eine Viertelmillion ausländische Touristen in Bangkok fest.