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Mutmaßlicher ETA-Mord im Baskenland

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Mutmaßlicher ETA-Mord im Baskenland

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In Nordspanien haben mutmaßliche Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA einen Unternehmer erschossen. Der 71-jährige Ignacio Uría Mendizabal war gerade in aus seinem Auto gestiegen, als zwei Männer mehrere Schüssen auf ihn abgaben. Rettungskräfte versuchten vergeblich, das Opfer wiederzubeleben. Die Täter entkamen unerkannt.

Eine Bestätigung, dass die ETA hinter dem Anschlag steckt gab es zunächst nicht. Ein Polizeisprecher sagte aber, seine Behörde untersuche den Fall, aber alles deute darauf hin, dass die Täter unter den baskischen Separatisten zu suchen seien. Vor allem weil Urías Baufirma maßgeblich am Bau einer Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke durch die Region beteiligt ist. Die ETA hatte allein in diesem Jahr drei Sprengstoff-Anschläge auf Unternehmen verübt, die an der Zuglinie bauen – dabei gab es jedoch keine Opfer. Die Untergrund-Organisation bekämpft die Strecke, weil sie befürchtet, dass der Zug das Baskenland enger an Spanien anbinden wird. Sollte tätsächlich die ETA für die Tat verantwortlich sein, wäre es ihr erster Anschlag, seit der Verhaftung ihres militärische Führer im November in Frankreich. Und es wäre der erste Anschlag mit einer Schusswaffe, seit dem Mord an einem früheren Stadtrat, kurz vor den spanischen Parlamentswahlen im März dieses Jahres.