Eilmeldung

Eilmeldung

Lage auf US-Arbeitsmarkt schickt Ölpreis weiter auf Talfahrt

Sie lesen gerade:

Lage auf US-Arbeitsmarkt schickt Ölpreis weiter auf Talfahrt

Schriftgrösse Aa Aa

Die sich verschärfende Wirtschaftskrise in den USA hat den Ölpreis weiter nach unten getrieben. In London notierte das Barrel der Nordseesorte Brent am Abend bei unter 40 Dollar. Die Märkte rechneten wegen der Konjunkturflaute mit einer anhaltenden Nachfrageschwäche, meinten Analysten.

Damit büßte der Rohölpreis seit seinem Rekord im Sommer etwa zwei Drittel ein. Im Juli kostete das Barrel des Texas-Öls WTI noch knapp 150 Dollar, heute knapp 42 Dollar. Experten schraubten die weltweite Nachfrage nach Rohöl im kommenden Jahr inzwischen auf 86,4 Millionen Barrel pro Tag nach unten. Durch den Preisverfall bei Rohöl schmelzen auch die Profite der Förderländer. Dennoch konnte sich die OPEC bei ihrem Treffen am vergangenen Wochenende nicht zu einer Fördersenkung entschließen. Inzwischen wurde der Ruf danach aber lauter, etwa in Algerien. Des einen Leid, des anderen Freud: An den Tankstellen sinken die Spritpreise – vielen Autofahrern aber geht das zu langsam. Nach Meinung von Experten wird der Abwärtstrend auf den Ölmärkten anhalten. Und auch der Benzinpreis wird weiter sinken.