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Vorsicht vor invasiven Arten

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Vorsicht vor invasiven Arten

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Die EU-Kommission hat vor den Folgen der unkontrollierten Ausbreitung dieser Spezies gewarnt. Zu ihnen zählen nicht nur die Rotwangenschmuckschildkröte aus Florida, sondern auch die Bisamratte, Zebramuschel und Riesen-Bärenklau – Tiere und Pflanzen, die hier eigentlich nicht heimisch sind und deswegen großen Schaden anrichten können. Sie zerstören Dämme, Kanäle oder Bewässerungssysteme. Der Riesen-Bärenklau verursacht Verbrennungen.

Der Kommission zufolge richten die invasiven Arten einen jährlichen Schaden von 12 Milliarden Euro an. “Viele der Spezies wurden von Einzelpersonen oder Unternehmen absichtlich aus landwirtschaftlichen, forstwissenschaftlichen oder dekorativen Zwecken in die Europäische Union eingeführt,” erklärte eine Sprecherin der Kommission. Das Problem: Invasive Arten verdrängen heimische Tiere oder breiten sich zu schnell aus, weil sie in Europa keine natürlichen Feinde haben. Den Kampf sagt ihnen nun die Kommission mit einem geplanten Maßnahmenpaket an. Es geht von einem europaweiten Frühwarnsystem über eine neue EU-Agentur bis hin zu stärkeren Grenzkontrollen von Reisenden.