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Volles Haus in Danzig – für Lech Walesa

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Volles Haus in Danzig – für Lech Walesa

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Illustre Gäste aus vielen Ländern feiern den 25. Jahrestag der Verleihung des Friedens-Nobelpreises an Lech Walesa. Der Elektriker war 1983 noch Vorsitzender der verbotenen Gewerkschaft Solidarnosc – sieben Jahre später wurde er zum polnischen Staatspräsidenten gewählt.

Zu den Gratulanten gehörten nicht nur der saudische König Abdallah – sondern auch der Dalai Lama – der später am Tag den amtierenden EU-Ratsvorsitzenden, den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy treffen soll.

Polens Ministerpräsident Donald Tusk nannte Walesa eine “Legende”. Der Chef der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, sagte, der ehemalige Gewerkschaftsführer habe Europa und die Welt geändert. Nicht zuletzt die Finanzkrise habe gezeigt: Auch heute brauche Europa wieder mehr “Solidarität”.

Genau diese erwarten seine Amtskollegen von Gastgeber Tusk auf einem anderen Gebiet: Sie werden heute in Polen auch über das europäische Klimapaket sprechen – gegen dessen ehrgeizige Ziele sich Polen bisher quer stellt.