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Hunderttausende Jobs in der US-Autoindustrie in Gefahr


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Hunderttausende Jobs in der US-Autoindustrie in Gefahr

Die Zeiten waren schon lange nicht mehr so schlecht: In den USA verloren im November mehr als 530 000 Menschen ihre Arbeit. Das gab es zuletzt vor 34 Jahren. Im Oktober waren es 400 000. Seit Anfang des Jahres meldeten sich 1,9 Millionen Menschen arbeitslos. Die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt ist in schwere Bedrängnis geraten. In der Autoindustrie, die zu den Schlüsselindustrien zählt, sind hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr. “Es ist erschreckend”, beschreibt der Inhaber eines Unternehmens die Lage, in dem Textilien für Fahrzeuge hergestellt werden.

“Vor keiner halben Stunde musste ich drei Leute entlassen. Versagt der Kongress der Industrie die Hilfe, dann ist der Abwärtstrend nicht zu stoppen.” Nach der Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats traten die Chefs der Autokonzerne General Motors, Chrysler und Ford am Freitag vor dem Finanzkomitee des Abgeordnetenhauses auf.

Die Großen Drei brauchen 34 Milliarden Dollar, einen Teil davon noch vor Weihnachten. Bei der Anhörung vor zwei Wochen hatten die drei Chefs noch Firmenjets benutzt, diesmal kamen sie in Hybrid-Autos von Detroit nach Washington.

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