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Großmufti predigt gegen Gewalt

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Großmufti predigt gegen Gewalt

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Vor mehr als zweieinhalb Millionen Pilgern hat der Großmufti von Saudiarabien, Scheich Abdulaziz al-Sheikh am Sonntag erneut religiös motivierte Gewalttaten verurteilt. Beim Gebet in der Namera-Moschee am Berg Arafat rief der höchste geistliche Würdenträger Saudi-Arabiens wie schon in vergangenen Jahren die Muslime auf, sich dem Terrorismus entgegenzustellen.

Sie müssten sich vor dem Terrorismus in all seinen Form in Acht nehmen und “ungerechte und aggressive kriminelle Banden” bekämpfen, sagte der Großmufti. Die internationale Finanzkrise führte er auf die Missachtung der Scharia zurück. Im islamischem Recht gelten Zinsen als Bezahlung ohne Leistung und damit als Wucher.

Den zweiten Hadsch-Tag verbrachten die Pilger am Berg Arafat. Dort beteten sie und baten Gott um Vergebung. Der 25 Kilometer östlich von Mekka gelegene Arafat wird daher auch „Berg der Vergebung“ genannt. Der Tag am Arafat gilt als Höhepunkt des Hadsch. Mit Sonnenuntergang begeben sich die Pilger nach Muzdalifa, wo sie übernachten werden.

Morgen abend beginnt dann das Opferfest Eid-al-Adha (عيد الاضحى‎). Es ist der höchste islamische Feiertag.