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Verbesserungen bei Organtransplantationen

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Verbesserungen bei Organtransplantationen

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Die Europäische Kommission will Organspenden in der EU besser und schneller zuteilen. Mit Hilfe eines Zehn-Punkte-Plans soll die Sicherheit von ihnen verbessert, insgesamt sollen mehr Organe bereitgestellt werden. Dazu will die Kommission die Zusammenarbeit unter den Mitgliedsstaaten verbessern. Ziel ist, das Risiko für Organempfänger zu reduzieren.

Die Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou erklärte, mehr als 56.000 Patienten in der Europäischen Union warteten auf ein passendes Organ. Allein 2006 seien 5.500 Patienten auf der Warteliste gestorben. Schätzungsweise stürben täglich mehr als zehn Menschen, die auf ein geeignetes Organ warteten.

Konkret ist geplant, dass es in jedem EU-Staat eine nationale Behörde geben soll, die über die Qualitätsstandards wacht. Ein Meldesystem für schwerwiegende Fälle und unerwünschte Reaktionen soll geschaffen werden, ebenso wie ein Rückverfolgbarkeitssystem für menschliche Organe. Mit diesen Daten hat ein Transplantationschirurg nach Meinung der Kommission die nötigen Informationen, um die bestmögliche Wahl zu treffen.