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Blackwater-Mitarbeiter stellen sich in Utah

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Blackwater-Mitarbeiter stellen sich in Utah

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Fünf Mitarbeiter der amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater haben sich einem Gericht in Salt Lake City im Staat Utah gestellt. Die Justizbehörden werfen ihnen vor, im September 2007 in Bagdad auf Zivilisten geschossen zu haben. 17 Menschen starben damals, 22 Menschen wurden verletzt.

Einer der Anwälte sagte, durch diese Anklage versuche das Justizministerium sich das Wohlwollen des Irak zu sichern. Dies widere ihn an. Ein politischer Schachzug, der nicht tolerierbar sei.

Ein Sprecher der US-Justiz meinte dahingegen, keiner der Zivilisten sei bewaffnet, keiner ein Aufständischer gewesen. Einige seien erschossen worden, als sie zu fliehen versuchten, ein Mann sei getötet worden, als er die Hände hoch hielt. Ein anderer sei verletzt worden, als eine Granate in eine Mädchenschule gefeuert worden sei.

Die Firma Blackwater hat immer betont, ihre Leute seien provoziert worden. Sie hätten versucht, Diplomaten eine sichere Fahrt durch Bagdad zu ermöglichen, als sie angegriffen worden seien. Daraufhin hätten sie sich gewehrt, um sich und die Diplomaten zu schützen.