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Zigaretten sollen in England aus den Auslagen der Geschäfte verschwinden

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Zigaretten sollen in England aus den Auslagen der Geschäfte verschwinden

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Zigaretten sollen in England künftig nicht mehr offen in Geschäften zu sehen sein. Zigarettenpäckchen und Raucherzubehör sollen aus den Auslagen an der Kasse verbannt werden, teilte Gesundheitsminister Alan Johnson mit. Für Schottland, Nordirland und Wales ist er nicht zuständig.
Die British Heart Foundation (eine karitative Organisation, die sich dem Kampf gegen Herz-Kreislaufkrankheiten widmet) begrüßte die Maßnahmen, denn besonders Jugendliche würden sehr von auffälligen Auslagen angezogen, sagte die Sprecherin Betty McBride.
Der Regierung geht es nach eigenem Bekunden um die Jugendlichen. Das Auslageverbot soll in seiner Wirkung die abschreckende Beschriftung von Zigarettenpackung ergänzen.
Wer rauchen wolle, werde es auch tun, gab ein Junge zu bedenken: Das hänge mehr von der Gruppe ab, zu der man gehöre, als von den Auslagen in Geschäften.
Die Regierung argumentiert, in anderen Ländern habe das Auslageverbot die Zahl der jungen Raucher um bis zu zehn Prozent reduziert.
Nach den Plänen sollen Supermärkte von 2011 an die Zigaretten an der Kasse verschwinden lassen, zwei Jahre später sollen kleinere Geschäfte folgen.