Eilmeldung

Eilmeldung

Griechenland: Nach Krawallnächten landesweite Streiks

Sie lesen gerade:

Griechenland: Nach Krawallnächten landesweite Streiks

Schriftgrösse Aa Aa

In Griechenland ist es in der vierten Nacht in Folge zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Regierungsgegnern gekommen. In Athen und mehreren anderen Städten legten zumeist jugendliche Randalierer Feuer und errichteten Barrikaden. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein.

Für Mittwoch wurden landesweite Streiks angekündigt. Wegen der andauernden Ausschreitungen soll nur eine zentrale Kundgebung in Athen stattfinden aber keine Demonstrationen in den Straßen der Hauptstadt. Dort wie auch in anderen Städten sind in den vergangenen vier Tagen über hundert Geschäfte zum Teil schwer beschädigt worden.

Die Polizei nahm während der Nacht zum Mittwoch eine große Zahl von Verhaftungen vor — vor allem wegen Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung. Erneut sollen Polizisten, die sich während der Ausschreitungen bedroht fühlten, Warnschüsse abgegeben haben.

Vor dem Parlament setzten sich Demonstranten für eine friedliche Austragung der politischen Krise in Griechenland ein.