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Griechenland: Ausschreitungen treffen Einzelhandel

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Griechenland: Ausschreitungen treffen Einzelhandel

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Die Ausschreitungen in Griechenland, sie treffen die stark gebeutelte Wirtschaft hart. Der Athener Einzelhandel fürchtet einen Gesamtschaden von bis zu einer Milliarde Euro. Seit dem Wochenende wurden allein in der Hauptstadt mehr als 330 Geschäfte beschädigt, zerstört, geplündert. Darunter ist auch das Bekleidungsgeschäft von Thanasis Ikospentaris:

“Wir sind schon von der Wirtschaftskrise getroffen, jetzt, mit den Randalen, ist sie komplett. Ich bin ruiniert, muss wieder von null anfangen, wie einst vor acht Jahren”, sagt er. “Wir können nicht arbeiten an Weihnachten, wie hoffen auf unsere Versicherung. Der Schaden ist enorm. Wir müssen Leute entlassen, wir hoffen, wir kommen durch”, klagt Nikos Pastas, dessen Fotogeschäft einem Scherbenhaufen gleicht.

Von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ist die Wiege der Demokratie besonders betroffen. Das Weihnachtsgeschäft war bereits vergleichsweise schleppend angelaufen. Nun drohen noch, zahlungskräftige Touristen wegzubleiben. Das deutsche Außenministerium hat bereits vor Reisen nach Griechenland gewarnt.