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Vierzehn Terrorverdächtige in Belgien festgenommen

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Vierzehn Terrorverdächtige in Belgien festgenommen

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Die belgische Polizei vierzehn Personen unter Terrorverdacht festgenommen. Die Gruppe wird dem internationalen Terrornetzwerk al-Qaida zugerechnet. Drei der Verdächtigen seien kürzlich aus Afghanistan zurückgereist, berichteten belgische Medien. Eine Person soll sich auf einen Selbstmord-Anschlag vorbereitet haben. Unter den Festgenommen ist Malika El Aroud, die Witwe von Abdessatar Dahmane, der kurz vor den Anschlägen von New York am 11. September 2001 in Afghanistan den Taliban-Gegner Ahmed Schah Massud mit einem Selbstmord-Attentat getötet hatte.

Die belgische Polizei durchsuchte insgesamt 16 Häuser, davon neun in Brüssel. Die Aktion zeige, dass Belgien die Bedrohung durch den Terrorismus sehr ernst nehme, sagte Ministerpräsident Yves Leterme. Die Bürger könnten sehen, dass die Behörden vorbeugend tätig seien, und dass alles getan werde, um die Sicherheit der Brüger zu gewährleisten. Belgiens Generalstaatsanwalt sagte, es sei unklar, wo der Selbstmordanschlag habe stattfinden sollen – möglicherweise in Pakistan oder Afghanistan, aber man könne nicht ausschließen, dass ein Ziel in Belgien oder anderswo in Europa anvisiert worden sei.