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Hilfspaket für US-Autoindustrie nimmt erste parlamentarische Hürde

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Hilfspaket für US-Autoindustrie nimmt erste parlamentarische Hürde

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Das Repräsentantenhaus hat ein Milliardenhilfspaket für die in eine schwere Krise geratene Automobilindustrie der USA gebilligt. Der Gesetzentwurf sieht Notkredite in Höhe von fast 11 Milliarden Euro für die drei größten amerikanischen Autohersteller vor.

Die Sprecherin des Hauses, Nancy Pelosi, von den Demokraten bestreitet, dass mit dieser Gesetzgebung eine sterbende Branche künstlich am Leben gehalten werde. Dies sei vielmehr eine staatliche Hilfe für eine Industrie, auf die die US-Wirtschaft nicht verzichten könne.

Widerstand gegen die Milliardenhilfe für General Motors, Ford und Chrysler gibt es vor allem bei den Vertretern der Republikaner im Senat, der dem Gesetzentwurf noch zustimmen muss.

Für den republikanischen Senator Richard Selby wird die US-Autoindustrie nur durch grundlegende Reformen aus der Krise kommen. Wenn die Betriebe nicht schlanker, innovativer und wettbewerbsfähiger werden, so Selby, wird die staatliche Hilfe lediglich ihre Beerdigungen herauszögern.

Der Gesetzentwurf sieht einen vom Präsidenten zu ernennenden Beauftragten vor, der die vom Kongress verlangte Umstrukturierung der Unternehmen überwacht.