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Überschwemmungen in Rom: Tiber auf Rekordstand

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Überschwemmungen in Rom: Tiber auf Rekordstand

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Die heftigen Niederschläge in Italien haben nun auch Teile der Hauptstadt Rom überschwemmt. Der Tiber stieg nach Angaben der Behörden auf den höchsten Stand seit vierzig Jahren. Sein Nebenfluss Aniene trat über die Ufer. Die Polizei sperrte überflutete Einfallstraßen.

Die Behörden bereiteten einen Notfallplan vor, falls der Tiber über die Ufer treten sollte. Die 2000 Jahre alte Milvius-Brücke wurde vorsorglich gesperrt. Bis zum Abend sollte der Pegel weiter steigen. Weitere Regenfälle werden erwartet. Mindestens drei Menschen kamen seit Mittwoch durch die Fluten ums Leben. Rund einhundert Mal musste in der Nacht die Feuerwehr ausrücken. Auch andere Regionen sind von den Unwettern betroffen. In Venedig stand ein Viertel des historischen Zentrums unter Wasser. Landwirte beziffern ihren Schaden auf rund 200 Millionen Euro.