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Premier Brown in Afghanistan

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Premier Brown in Afghanistan

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Bei einem Überraschungsbesuch in Afghanistan hat der britische Premierminister Gordon Brown die Methoden der Taliban scharf verurteilt. Erst am Freitag waren bei einem Anschlag mehrere britische Soldaten getötet worden. Ein 13-jähriger Junge hatte sich ihnen genähert, der in einer Schubkarre eine Bombe verborgen hatte. Bei der Explosion wurden vier Soldaten und das Kind getötet. In Kabul unterstrich Brown die Soldarität Londons mit dem Afghanistan. 41 Länder engagierten sich hier, weil den Taliban nicht erlaubt werden dürfe, den demokratischen Willen des afghanischen Volkes herauszufordern. In der Provinz Helmand, im Süden des Landes, traf der Premier die dort stationierte britischen Soldaten, die seit Monaten immer öfter von Taliban-Rebellen angegriffen werden. Am Rande seines Besuches wurde bekannt, dass London in den vergangenen Wochen 300 zusätzliche Armeeangehörige von Zypern nach Afghanistan verlegt hat. Insgesamt sind stieg damit die Zahl britischer Soldaten im Land auf 9.000. Seit Beginn des Einsatzes im Jahr 2001 wurden über 130 von ihnen getötet.