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Japan, China und Südkorea gegen die Wirtschaftskrise

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Die Wirtschaftskrise bringt die asiatischen Rivalen Japan, China und Südkorea zusammen. Zu einem Gipfel in der japanischen Stadt Fukuoka empfing der japanische Ministerpräsident Taro Aso zunächst seinen chinesischen Amtskollegen Wen Jiabao. Später kam auch der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak hinzu.

Gemeinsam riefen sie zu mehr Zusammenarbeit auf, um die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu bewältigen. Unter anderem schlugen sie vor, der asiatischen Entwicklungsbank mehr Mittel zu Verfügung zu stellen, damit diese dann mehr Darlehen an Staaten vergeben kann, um den gegenwärtigen Engpass zu überwinden. Am Rande des Gipfels kündigten Japan und Südkorea Gespräche an, um mittelfristig eine gemeinsame Freihandelszone zu schaffen. Der chinesische Regierungschef Wen lud zudem seinen japanischen Amtskollegen nach China ein.