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Ewige Stadt von Überschwemmungen bedroht

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Ewige Stadt von Überschwemmungen bedroht

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Rom kämpft gegen das Hochwasser. Schwere Niederschläge haben den Pegel des Tiber bedrohlich ansteigen lassen – zeitweise auf mehr als 12 Meter. Der Normalstand beträgt 6, 50 Meter. Der Bürgermeister verhängte den Notstand über die Ewige Stadt und sprach von einer der schlimmsten Fluten seit 100 Jahren.

Dabei hatte sich die Lage am Freitag abend sogar leicht entspannt. Der Tiber blieb unter der kritischen Marke von 14 Metern und stieg nur mehr sehr langsam. Unzählige Schaulustige blockierten die Straßen am Flussufer. Feuerwehr und Rettung waren im Dauereinsatz. Die Gewerkschaft sagte einen geplanten Generalstreik ab, die Stadtregierung rief die Leute auf, daheim zu bleiben. In dieser Situation sei niemand verpflichtet, arbeiten zu gehen, hieß es. Und es könnte noch schlimmer werden: Denn Meteorologen sagen für die Region bereits neue Unwetter mit starken Regenfällen voraus. Betroffen ist aber nicht nur Rom. Auch in anderen Teilen Italiens traten Flüsse über die Ufer; mehrere Menschen kamen durch Unwetter oder Hochwasser ums Leben.