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Raul Castro bei Chavez

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Kubas Staatschef Raul Castro ist auf seiner ersten Auslandsreise seit seinem Amtsantritt in Venezuela eingetroffen. Venezuelas linksgerichteter Präsident Hugo Chavez schenkte Castro das nachgemachte Schwert des Freiheitskämpfers Simon Bolivar.

Venezuela ist Kubas wichtigster Handelspartner. Die beiden Politiker unterzeichneten mehrere Abkommen für eine weitere, enge Zusammenarbeit. Ab Dienstag soll Castro gemeinsam mit Chavez in Brasilien an einem Gipfeltreffen der Länder Lateinamerikas und der Karibik teilnehmen.

Raul Castro wünschte seinem Freund Chavez alles Gute für den weiteren Kampf nach dem verlorenen Referendum von Anfang Dezember. Mit dem Referendum wollte Chavez unter anderem die Verfassung dahingehend ändern, dass eine mehrfache Wiederwahl des Präsidenten möglich geworden wäre. “Ich möchte daran erinnern,” sagte Castro, “dass ein Sieg Lateinamerikas und der Karibik von einem Sieg Venezuelas abhängt.”

Kuba und Venezuela sind enge Verbündete. Caracas liefert dem Karibikstaat täglich rund 100.000 Barrel Erdöl zu Vorzugsbedingungen. Chavez selbst hat Kuba mehrfach besucht und sich mit dem erkrankten Revolutionsführer, Rauls Bruder, Fidel getroffen.