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Irland greift Banken unter die Arme

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Irland greift Banken unter die Arme

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Die irische Regierung hat angekündigt, das Kapital der sechs größten irischen Finanzinstitute um bis zu zehn Milliarden Euro zu erhöhen.

Dies könne durch den Erwerb von Vorzugsaktien oder normalen Anteilen erfolgen, hieß es in einer Erklärung des Finanzministeriums. Auch Risikoübernahmen seien denkbar. Darüber solle von Fall zu Fall entschieden werden.

Mit dem Plan will die Regierung von Brian Cowen das Überleben des Sektors langfristig sicherstellen. Vor allem sollen die Banken wieder Kredite vergeben, an Firmen und Privatpersonen.

Irland hatte als eines der ersten europäischen Länder auf die Bankenkrise reagiert, mit einer zweijährigen Bürgschaft, deren Wert das Finanzministerium auf bis zu 485 Milliarden Euro schätzt. Bislang wurden in Irland keine Institute verstaatlicht.