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Schneechaos in Frankreich und Spanien

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Schneechaos in Frankreich und Spanien

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Heftige Schneefälle haben in weiten Teilen Europas ein Chaos verursacht. Im französischen Südosten und im Zentralmassiv fiel in über 100.000 Haushalten der Strom aus. Unter der Last der Schneemassen und des gefrierenden Regens hatten die Oberleitungen nachgegeben. Zudem waren einige Regionen ohne Telefon.

Mindestens zwei Menschen kamen durch die Unwetter ums Leben. Ein Mann starb in einer Lawine, eine Frau bei einem Autounfall. Vielerorts kam der Verkehr zu erliegen. Zahlreiche Autofahrer mussten aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Rund 2000 Menschen saßen in Zügen fest.

Auch in weiten Teilen Spaniens behinderten Schneefälle den Verkehr. Nahe Madrid steckten am Wochenende rund 3000 Autos fest, weil ein Gebirgspass gesperrt war. Es bildete sich ein 20 Kilometer langer Stau. Insgesamt waren sieben Pässe gesperrt, mehr als 20 waren nur mit Schneeketten zu passieren.

In Österreich fiel während der vergangenen Tage so viel Schnee wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wegen Lawinengefahr blieben zahlreiche Straßen gesperrt.