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NPD verurteilt Messerattacke gegen Mannichl

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Die NPD, die National-Demokratische Partei, hat die Messerattacke auf den Passauer Polzeichef Alois Mannichl einen “hinterhältigen Anschlag gegen den Vater zweier Kinder” genannt. Gleichzeitig wies die Partei darauf hin, dass Mannichl mit seinem Polizeiapparat die rechte Szene ununterbrochen provoziert und das politische Klima verschärft habe. Im Fall des am Samstagabend vor seinem Haus in Fürstenzell bei Passau niedergestochenen Mannichl ließen die Ermittler zwei Verdächtige wieder frei. Die beiden Männer aus der rechten Szene hätten ein Alibi gehabt, außerdem habe Mannichl keinen der beiden als seinen Angreifer erkannt.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sagte: “Wenn wir es mit einer neuen Dimension zu tun haben, und davon gehe ich aus, müssen wir auch mit aller Härte und aller Konsequenz und mit großer Entschlossenheit dieser neuen Dimension begegnen.” Seehofer will ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD prüfen. 2003 scheiterte ein solches vor dem Bundesverfassungsgericht.