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Goldman Sachs mit geringerem Quartalsverlust als erwartet

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Goldman Sachs mit geringerem Quartalsverlust als erwartet

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Die Finanzkrise hat die US-Investmentbank Goldman Sachs erstmals seit ihrem Börsengang vor fast zehn Jahren in die roten Zahlen gestürzt. Das Wall-Street-Haus bilanzierte im Ende November abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal den Fehlbetrag von 1,6 Milliarden Euro.

Dieser Verlust war indes geringer als von Experten befürchtet. In den beiden ersten Vierteljahren hatte Goldman Sachs noch Gewinne von jeweils mehr als einer Milliarde Euro verbucht. Im dritten Quartal wurde allerdings nur noch gut die Hälfte davon verdient. Als Folge der Finanzkrise gab Goldman Sachs kürzlich den Sonderstatus einer Investmentbank auf und wurde rechtlich zur gewöhnlichen Geschäftsbank. Dadurch unterliegt sie schärferen Kontrollen durch die Finanzaufsicht. Zugleich verliert sie Möglichkeiten auf einen allzu schnellen Gewinn.