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Islamistische Gruppen im Gazastreifen wollen Waffenstillstand nicht verlängern

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Islamistische Gruppen im Gazastreifen wollen Waffenstillstand nicht verlängern

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Die islamistische Hamas und drei weitere militante Palästinenserorganisationen im Gazastreifen wollen die an diesem Freitagmorgen auslaufende Waffenruhe mit Israel nicht verlängern. Israel sei für die Beendigung der Waffenruhe allein verantwortlich, erklärten die vier Gruppierungen in Gaza. Ein Sprecher der Hamas-Organisation sagte, die Waffenruhe ende am 19. dieses Monats und es gebe keinen Weg dorthin zurück. Diejenigen, die sie gefordert hätten, hätten sich nicht daran gehalten, der zionistische Staat habe sie zerstört. Die Palästinenser werfen Israel außerdem vor, es habe die Blockade des Gazastreifens nicht gelockert. Der Palästinenser, der am Dienstag beim Einschlag einer israelischen Panzergranate im nördlichen Gazastreifen getötet worden war, wurde indes zu Grabe getragen. Kämpfer der radikalen Gruppe Islamischer Dschihad feuerten erneut mehrere Raketen und Granaten auf Israel ab. Sie wollen Israel damit zwingen, die Grenzübergangspunkte zum Gazastreifen zu öffnen und mehr Waren ins Land zu lassen.