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Niederlage bei der UNO

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Niederlage bei der UNO

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Homosexuelle kämpfen seit Jahrzehnten darum nicht diskriminiert zu werden. Berichten der Menschenrechtsorganisation “Human Rights Watch” zufolge gilt Homosexualität in mehr als 80 Ländern der Welt immer noch als kriminelle Straftat.

Die Europäische Union und andere Länder haben bei der Uno versucht, eine Erklärung zum Stopp der Menschenrechtsverletzung gegen Homosexuelle durchzusetzten, fanden dafür aber keine Mehrheit.

Dennoch sagte Frankreichs Menschenrechtsministerin Rama Yade:“Es war ein historischer Tag für die Homosexuellen weltweit. Denn gemeinsam haben sie für ihre Würde in den Vereinten Nationen gekämpft.”

Die Diskussionen in der Generalversammlung der UNO hat wenig gebracht. Nur 66 der 192 UN-Mitglieder unterzeichneten die Erklärung, die ohnenhin nicht bindend ist. Widerstand kam auch aus Syrien. Der Botschafter sagte: “Wir sind sehr besorgt über den Versuch, bei der UNO Erklärungen unterzubringen die jeder legalen Grundlage der internationalen Menschenrechte entbehrt.” Schwule, Lesben, Tanssexuelle und Bisexuelle bleiben weiter gesellschaftlich außen vor. Unter anderem die Vereinigten Staaten, China, Russland und arabische Länder hatten dagegen votiert, daß die Generalversammlung sich gegen die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausspricht.