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Kolumbianische FARC will Geiseln freilassen

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Kolumbianische FARC will Geiseln freilassen

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Familienangehörige und ehemalige Gefangene der FARC haben sich in Bogota am Bolivarplatz getroffen. Sie sandten Weihnachtsgrüsse an ihre Angehörigen, die noch von der marxistischen Guerillabewegung im Dschungel Kolumbiens gefangengehalten werden.

Seit 14 Jahren überträgt Radio Caracol die Weihnachtswünsche live. Die FARC, das sind die revolutionären Streitkräfte Kolumbiens. Die marxistische Bewegung besteht seit 1964, hat ihre Stützpunkte im undurchdringlichen Dschungel, gilt als größte Guerillabewegung Lateinamerikas und hält noch hunderte Menschen in ihrer Gewalt. Die FARC hat angekündigt, sechs Gefangene freizulassen. Zwei Politiker und vier Soldaten, die sich schon seit Jahren in der Gewalt der Rebellen befinden. Im Juli wurden die französisch-kolumbianische Politikerin Ingrid Betancour und 14 weitere Geiseln freigelassen. Die Militäraktionen von Staatspräsident Uribe gegen die FARC haben, so sagen Beobachter, die Rebellenorganisation erheblich geschwächt.