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Weihnachtsaufrufe zum Frieden in Rom und Bethlehem

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Weihnachtsaufrufe zum Frieden in Rom und Bethlehem

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Papst Benedikt XVI. hat im Petersdom in Rom die traditionelle Mitternachtsmesse zelebriert – zum vierten Mal seit seiner Wahl zum Papst im April 2005. Dabei rief das Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, notleidenden Kindern in aller Welt zu helfen: Straßenkindern ohne ein Zuhause, aber auch Kindern, die als Soldaten missbraucht würden.

Der zweite Schwerpunkt der Predigt des Papstes war die Lage im Nahen Osten. Benedikt XVI. plant im Mai 2009 eine längere Reise ins Heilige Land. Im Petersdom betete er für Frieden in der Region: “Lasst uns an den Ort Bethlehem denken, an das Land, in dem Jesus gelebt und das er so sehr geliebt hat. Lasst uns beten, dass dort Frieden einkehrt, dass der Hass und die Gewalt ein Ende finden. Lasst uns für gegenseitiges Verständnis beten, dafür, dass sich die Herzen öffnen, und dass auch die Grenzen geöffnet werden.” Um den Frieden ging es auch in der Predigt des neuen lateinischen Patriarchen von Jerusalem. Bei der Mitternachtsmesse in der Geburtskirche in Bethlehem bezeichnete Erzbischof Fouad Twal den Frieden als ein Recht für alle Menschen und als Lösung für alle Konflikte und Differenzen. An der Christmette nahmen auch palästinensische Politiker und Diplomaten teil, unter ihnen Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Die Geburtskirche in Bethlehem steht an jener Stelle, an der der christlichen Überlieferung nach Jesus geboren wurde.