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Gasexplosion fordert zahlreiche Tote

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Gasexplosion fordert zahlreiche Tote

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Nach der schweren Gasexplosion in einem ukrainischen Wohnhaus auf der Halbinsel Krim ist die Zahl der Toten auf 24 gestiegen. Nach Angaben des Notfallministeriums konnten über 20 Menschen gerettet werden. Rettungskräfte suchten am Donnerstag in den meterhohen Trümmern des eingestürzten Plattenbaus nach weiteren Opfern.

Am Nachmittag reisten Präsident Viktor Juschtschenko und Regierungschefin Julia Timoschenko zum Ort der Katastrophe. Juschtschenko sprach den Anghörigen sein Beileid aus und versprach allen Betroffenen noch vor dem Jahreswechsel eine neue Unterkunft. Auch Timoschenko kondolierte und sicherte den betroffenen Familien finanzielle Unterstützung zu. Das Unglück ereignete sich in dem Badeort Jewpatoria an der Westküste der Schwarzmeer-Halbinsel. Als Ursache für die Katastrophe werden illegal im Keller des Hauses gelagerte Gasflaschen vermutet. Es blieb unklar, wie viele Verschüttete noch unter den Trümmern befinden. Aber die Hoffnung Überlebende zu finden schwindet von Stunde zu Stunde.