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Japan erwägt Einsatz gegen Piraten

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Japan erwägt Einsatz gegen Piraten

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Die Anti-Piraten-Einheiten am Horn von Afrika könnten schon bald Unterstützung aus Japan erhalten. Die Regierung um Premierminister Taro Aso prüft derzeit die Entsendung eines Zerstörers ins Seegebiet vor die somalische Küste.

Dort befindet sich nach wie vor der saudi-arabische Supertanker “Sirius Star”, beladen mit Rohöl im Wert von 80 Millionen Euro, in Händen der Piraten. Die fühlen sich zu Unrecht verfolgt: “Man hat uns doch gezwungen und zu bewaffnen”, sagt dieser Mann nach seiner Festnahme. Das illegale Überfischen unserer Gewässer durch den Westen und Asien ist Schuld an unserer Misere. Die internationalen Fischereiflotten haben unsere Fischgründe ruiniert, erklärt er weiter. Insgesamt wurden in diesem Jahr schon 110 Überfälle durch Piraten gemeldet. 42 Schiffe seien gekapert worden. Immer noch befinden sich 14 Schiffe mit rund 240 Mann Besatzung in den Händen der Seeräuber. Die EU will mit ihrer Flotte im Rahmen der Mission “Atalanta” weitere Übergriffe verhindern helfen.