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Weihnachtsfeier in Los Angeles endet mit Blutbad

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Weihnachtsfeier in Los Angeles endet mit Blutbad

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Tragisches Ende einer fröhlichen Party: Ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann hat bei einer Feier am Heiligen Abend in einem Vorort von Los Angeles ein Blutbad angerichtet. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Nachdem der Täter wild ums sich geschossen hatte, flüchtete er. Im Haus eines Verwandten nahm sich der 45-Jährige dann das Leben. Von den rund 30 Partygästen wurden außerdem drei Menschen verletzt, darunter ein achtjähriges Mädchen.

Das Verbrechen sei wahrscheinlich geplant gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Täter habe das Haus mit mindestens zwei Handfeuerwaffen betreten. Außerdem habe er etwas Entzündliches bei sich gehabt, mit dem er die untere Etage in Brand gesteckt habe. Als die Polizei den Tatort erreichte, hatten die Flammen das Haus bereits weitgehend zerstört. Als Motiv vermutet die Polizei persönliche Probleme: Er sei erst kürzlich geschieden worden und habe seine Arbeit verloren. Unter den Partygästen im Haus seiner ehemaligen Schwiegereltern soll auch seine Ex-Ehefrau gewesen sein.