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Ab Januar wird in der Slowakei mit dem Euro gezahlt

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Ab Januar wird in der Slowakei mit dem Euro gezahlt

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Die Slowakei wird Teil der Eurozone. Ab dem 1. Januar ist die europäische Einheitswährung das offizielle Zahlungsmittel. Das kleine Land, das einst Teil des Ostblocks war, gilt mit einem Wirtschaftswachstum von mehr als zehn Prozent als osteuropäischer Vorzeigestaat. Sämtliche Kriterien wie Schulden und Inflation zu begrenzen hat die Slowakei erfüllt.

Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, gratulierte der Slowakei zur Einführung des Euro, der aber nicht zum “Teuro” werden dürfe: “Es ist wichtig, dass jeder in der Slowakei wachsam bleibt, um ungerechtfertigte Preiserhöhungen durch Aufrunden zu verhindern. Verbraucher sollen voll vom Euro profitieren und dürfen durch ihn nicht weniger Geld im Portemonnaie haben. Als Mitglied der Euro-Zone wird die Slowakei Vorteile haben.” Der Wechsel zum starken Euro inmitten der weltweiten Finanzkrise kommt für die Slowaken zu einem günstigen Zeitpunkt. Schon seit Juli ist die slowakische Krone an den Euro gebunden und damit von Wechselkursschwankungen verschont geblieben – im Gegensatz zu anderen osteuropäischen EU-Ländern wie Ungarn und Polen. In den Banken liegen die neuen Scheine schon bereit, gedruckt wurden sie im Nachbarland Österreich. Die Münzen kommen aus eigener Prägung und die Geschäfte haben ihre Preisschilder auch schon angepasst.