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Israel bereitet offenbar Bodenoffensive vor


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Israel bereitet offenbar Bodenoffensive vor

Israel stellt sich offenbar auf eine längere Militäraktion im Gazastreifen ein. Auch eine Bodenoffensive wird wahrscheinlich. An der Grenze bezogen Panzer Stellung. Ziel ist laut Armeeführung, den Raketenbeschuss auf ein Minimum zu reduzieren. Aber auch einen Sturz des Hamas-Regimes halten israelische Militärs langfristig für möglich. Mehr als 6000 Reservisten werden einberufen. Das Kabinett bestätigte die Mobilisierung. Der scheidende Ministerpräsident Ehud Olmert bat die Israelis um Durchhaltevermögen. Die Militäraktion sei nötig, um die Ruhe der Menschen im Süden Israels wieder herzustellen, die seit vielen Jahren unter andauerndem Beschuss und Terrorakten litten. Ihnen werde ein normales, ruhiges Leben genommen, das jedem Bürger jedes Staates zustehe.

Mit mehr als 200 Raketenangriffen in einer Woche wollte die Hamas eine dauerhafte Grenzöffnung erzwingen. Nach Beginn der Offensive nahmen radikale Palästinenser den Beschuss wieder auf. Seit Samstag zählte das Militär mehr als 150 Raketen. Viele schlugen in der 120.000-Einwohner-Stadt Aschkelon ein, aber auch in Ashdod, 38 Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Nie zuvor hatten die Geschosse eine solche Reichweite erreicht.
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