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Im Gaza-Streifen droht neue humanitäre Krise


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Im Gaza-Streifen droht neue humanitäre Krise

Angesichts der anhaltenden israelischen Luftangriffe auf den Gaza-Streifen droht sich die humanitäre Lage in dem Küstenabschnitt weiter zu verschlechtern.

Das israelische Verteidigungsministerium erlaubt mittlerweile Hilfstransporten aus der Türkei, Jordanien sowie von internationalen Hilfsorganisationen die Einreise in den Gaza-Streifen. Humanitäre Organisationen warnen allerdings weiterhin vor den schwerwiegenden Konsequenzen im isolierten Gaza-Streifen, in dem über die Hälfte der 1,5 Millionen Einwohner von Lebensmittelhilfen von außen abhängen. “Hilfslieferungen können leider nicht in dem Umfang geplant werden, wie es nötig wäre”, beklagt ein UN-Mitarbeiter. “Das ist deswegen unmöglich, weil nur sporadische Hilfe in den Gaza-Streifen gelangt und dies macht die Arbeit so schwierig.” Von Kerem Shalom und von anderen Grenzübergängen aus sollen nun Dutzende LKWs humanitäre Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen. Geliefert werden sollen unter anderem Grundnahrungmittel und Medikamente. Seit der Machtübernahme der Hamas 2007 unterliegt der Gaza-Streifen einer israelischen Blockade.

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