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Asiens Börsen beenden Katastrophenjahr mit Gewinnen

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Asiens Börsen beenden Katastrophenjahr mit Gewinnen

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Die Börsen in Asien haben das Handelsjahr bereits einen Tag vor Silvester beendet. In Tokio wurde dies mit einer traditionellen Zeremonie begangen.

Dabei herrschte ein Gefühl vor: Erleichterung dass das schlimmste Börsenjahr aller Zeiten vorbei ist. Wenigstens die Gesundheit habe nicht gelitten, sagt ein Anleger. Und eine Anlegerin hofft, dass die Krise überstanden sei. Dann könne es 2009 nur noch aufwärts gehen. Im Alten Jahr ging es eindeutig abwärts. Asiens Leitbörse Tokio stürzte um 42 Prozent ab und damit so stark wie noch nie. Andernorts sah es noch schlimmer aus. An der Börse in Shanghai schmolzen die Werte um zwei Drittel, in Singapur und Indien um die Hälfte. Der Zusammenbruch des amerikanischen Marktes mit dem katastrophalen Schiffbruch der Investmentbank Lehman Brothers ließ Asien ebenso in eine Rezession abgleiten wie die USA und Europa. In Folge der Krise drosselten die Banken ihre Kreditvergabe, was in Japan vor allem im Immobiliensektor zu der größten Pleitenwelle der Nachkriegszeit führte. Allein in Nippon gingen in diesem Jahr 33 börsennotierte Unternehmen unter. Für ganz Asien rechnen Analysten damit, dass sich die konjunkturelle Talfahrt Mitte 2009 verlangsamt. Angesichts dieser Hoffnung schlossen die Börsen am letzten Tag mit Gewinnen.