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Nächtliche Luftangriffe fordern weitere Tote im Gazastreifen

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Nächtliche Luftangriffe fordern weitere Tote im Gazastreifen

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Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fortgesetzt. In Gaza-Stadt wurden erneut Ministerien der radikal-islamischen Hamas, der Amtssitz von Regierungschef Ismail Haniyeh und Teile der islamischen Universität beschossen.

Zuvor hatten militante Palästinenser weitere Raketen auf Israel abgefeuert. Dabei wurden mehrere Israelis getötet. Durch die nächtlichen Angriffe wurden mindestens zehn Palästinenser getötet. Augenzeugen zufolge soll es sich um Wachleute und Zivilisten handeln. Damit stieg die Zahl der seit Samstag getöteten Palästinenser auf über 360. Seit Beginn der Operation “Gegossenes Blei” wurden palästinensichen Angaben zufolge rund 1700 Menschen verletzt. Unterdessen wächst die Angst vor einer Bodenoffensive. Israel verlegte weitere Einheiten an die Grenze und erklärte das Gebiet zur militärischen Sperrzone. Ein baldiges Ende des Einsatzes, wie von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gefordert, scheint unwahrscheinlich. Israels Vize-Regierungschef Haim Ramon erklärte den Sturz des Hamas-Regimes zum Ziel der Militäroperation.