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Vorest nur wenig Hoffnung auf Waffenruhe

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Vorest nur wenig Hoffnung auf Waffenruhe

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Die Forderungen nach einer Feuerpause zwischen Israel und der Hamas stoßen vor Ort bislang noch weitgehend auf taube Ohren.

Israel, das auch am Dienstag Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen flog, will die Militäroffensive bis auf weiteres fortsetzen, wenngleich auch das israelische Kabinett heute im Laufe des Tages über einen 48-Stunden-Waffenstillstand beratschlagen wird. Von Seiten der Hamas hieß es, die Forderung nach Waffenstillstand sei inakzeptabel. “Die Gespräche über einen Waffenstillstand angesichts der gegebenen Umstände lehnen wir ab”, sagte der Hamas-Sprecher und fügte hinzu: “Opfer und Täter würden dadurch vertauscht. Die arabischen und islamischen Länder müssen jetzt zusammenstehen, die Blockade des Gaza-Streifens muß aufgehoben und die Grenzübergänge wieder geöffnet werden.” Die Gesundheitsbehörde in Gaza-Stadt gibt die Zahl der im Laufe der Luftangriffe Getöteten mit 380 an und spricht zudem von rund 1.700 Verletzten. Internationale Hilfsorganisationen beschreiben unterdessen die Versorgungslage im Gaza-Streifen nachwievor als kritisch. Krankenhäusern etwa fehlt es am Nötigsten, vor Bäckereien bilden sich lange Warteschlagen.