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Horrorjahr für europäische Märkte

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Horrorjahr für europäische Märkte

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2008 war ein Horrorjahr – darüber kann die positive Tendenz an den europäischen Börsen am allerletzten Handelstag nicht hinwegtäuschen. Im vergangenen Januar drohten die hohen Ölpreise die Weltkonjunktur abzuwürgen, im März steuerte die Bankenkrise auf einen ersten Höhepunkt zu und schließlich wurde aus der Finanz- eine Krise der Weltwirtschaft.

Die wichtigsten Indizes verbuchten haushohe Verluste: 49 Prozent an der Mailänder Börse, in Zürich waren es 36 Prozent, während der DAX 40 Prozent verlor. Ähnlich sieht die Jahresbilanz in London, Paris und Madrid aus.

Viele Händler sehen inzwischen das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels, allerdings erst für die zweite Hälfte des neuen Jahres. Der Euro zeigte im Jahresverlauf seine wahre Stärke, doch Experten gehen davon aus, dass er 2009 zum ersten Mal seit drei Jahren schwächeln wird.