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Hamas setzt Raketenangriffe auf Israel fort

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Hamas setzt Raketenangriffe auf Israel fort

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Trotz der israelischen Reaktion setzt die Hamas ihre Raketenangriffe fort. So wurde in der Stadt Beerschewa eine leere Schule getroffen; das Gebäude war Dienstagabend nach den ersten Angriffen geschlossen worden, ebenso wie inzwischen alle Schulen im weiteren Umkreis des Gazastreifens.

Die Geschosse schlagen nun auch in Orten ein, die bisher als unerreichbar für Hamas-Raketen galten. Städte wie Aschdod und Beerschewa wurden zum ersten Mal getroffen; sie liegen bis zu vierzig Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Nach israelischen Angaben schlugen am Mittwoch insgesamt wieder mehr als sechzig Raketen ein, noch einmal etwas mehr als am Tag zuvor. Auch die Stadt Aschkelon wurde im Laufe des Tages wieder mehrfach getroffen. Staatspräsident Schimon Peres machte sich dort ein Bild von der Lage. Kurz nach seinem Besuch schlug erneut eine Rakete ein. Seit Beginn der neuen Auseinandersetzungen starben in Israel vier Menschen durch den Beschuss der Hamas. Nach israelischen Angaben verwenden die Palästinenser jetzt modernere und genauere Raketen, die in China und dem Iran hergestellt würden. Damit lebe nun ein Zehntel der Bevölkerung in ihrer Reichweite.