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Hamas setzt Raketenbeschuss fort


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Hamas setzt Raketenbeschuss fort

Die Hamas setzt den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen fort. Bis zum Nachmittag schlugen wieder rund dreißig Raketen im Süden Israels ein. In der Stadt Aschdod wurde ein achtstöckiges Wohnhaus getroffen. Verletzt wurde aber niemand; die Bewohner der obersten Etage waren in einem Luftschutzraum.

Regierungschef Ehud Olmert spricht von einer “eisernen Faust” gegenüber der Hamas. Bei einem Besuch in Beerschewa sagt er: “Ich hoffe, wir erreichen unsere Ziele möglichst schnell. Wir haben nicht die Absicht, einen langen Krieg zu führen.” Israels Ziel – das ist vor allem das Ende des Raketenbeschusses. Die Hamas erreicht aus dem Gazastreifen inzwischen Städte, die bis zu vierzig Kilometer entfernt sind. Auch in Beerschewa schlugen wieder Raketen ein. Die Stadt war diese Woche zum ersten Mal Ziel der Hamas-Raketen; erst gestern wurde hier eine leere Schule getroffen. Die Stimmung in Israel ist angesichts dessen klar: Laut einer Umfrage ist gut die Hälfte der Menschen dafür, die Luftangriffe auf den Gazastreifen fortzusetzen. Nur jeder fünfte ist für einen Waffenstillstand. Ebenso viele wollen sogar eine Ausweitung der Angriffe durch Bodentruppen.

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