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Kubas Regime feiert sich selbst

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Kubas Regime feiert sich selbst

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Auf Kuba sollte eigentlich gefeiert werden, denn es erfüllen sich 50 Jahre seit dem Sturz des Diktators Batista. Doch die Armut der 11,5 Millionen Einwohner ist heute si groß, dass kaum jemandem zum Feiern zumute ist, außer dem Regime selbst. Dementsprechend fiel das Ritual in Havanna aus.

“Eine nach der anderen haben alle amerikanischen Regierungen versucht, auf Kuba einen Regierungswechsel zu erzwingen, indem sie mit mehr oder weniger Aggressivitàt, die einen oder die anderen Mittel und Wege nutzten”, so Staatschef Raul Castro, der die Uniform eines Viersterne-Generals trug. Sein Bruder Fidel, der am 1. Januar 1959 den Sieg der sozialistischen Revolution proklamiert und danach die Karibikinsel fast ein halbes Jahrhundert regiert hatte, ist seit dem Sommer 2006 öffentlich nicht mehr erschienen.

In einer Grußbotschaft ließ Fidel verbreiten, er beglückwünsche das heroische Volk zum 50. Jahrestag des Triumphes. Worin dieser besteht, bleibt ebenso ein Staatsgeheimnis wie die Krankheit des inzwischen 82-jährigen Revolutionärs in Rente.