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Israel lässt Gaza-Bewohner mit ausländischem Pass ausreisen

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Israel lässt Gaza-Bewohner mit ausländischem Pass ausreisen

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Aus Angst vor den seit knapp einer Woche andauernden Luftangriffen haben die ersten Ausländer den Gazastreifen verlassen. Die israelische Armee öffnete für sie an diesem Freitag den Grenzübergang Erez, der seit Beginn der Operation geschlossen war. Mehr als vierhundert Personen mit doppelter Staatsangehörigkeit erhielten dem israelischem Verteidigungsministerium zufolge die Genehmigung zur Ausreise, nachdem die zuständigen Botschaften darum gebeten hatten.

Bei den Ausreisenden handelt es sich vorrangig um Ehefrauen und Kinder von Palästinensern. Die meisten von ihnen stammen aus Russland, weitere aus den USA, Norwegen, der Türkei, der Ukraine und Weißrussland. Die Botschaft habe ihnen sehr dabei geholfen, den Gazastreifen verlassen zu können, sie habe alles koordiniert. Sie seien der Botschaft ihres Landes sehr dankbar, erklärte eine Frau aus Moldavien. Die Ausreisenden wollen sich vor Beginn einer Bodenoffensive in Sicherheit bringen. Die Eineise ausländischer Journalisten in den Gazastreifen gestattete Israel hingegen weiter nicht.