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Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew geht weiter

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Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew geht weiter

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Wie vor Tagen angedroht, hat Russland der Ukraine an Neujahr den Gashahn zugedreht. Gleichzeitig geht der Streit zwischen Moskau und Kiew weiter. Kritiker werfen Russland vor, den Konzern Gazprom als politisches Druckmittel zu missbrauchen. Der ukrainische Staatschef Viktor Juschtschenko zeigte sich zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden kann. “Wir sind einem Kompromiss nahe und ich hoffe, dass der russische Präsident, der Regierungschef, die Vertreter der Ukraine und Gazprom alles tun werden, um die Gespräche zu einem guten Ende zu bringen.” Eine ukrainische Regierungsdelegation wird in den nächsten Tagen zu Beratungen in die Europäische Union reisen. Erste Station ist Tschechien, das die Ratspräsidentschaft übernommen hat. “Ein Vertrag über Gaslieferungen an die Ukraine liegt nicht vor”, sagte ein Sprecher von Gazprom. Um zehn Uhr haben wir den Gashahn zugedreht.” Russland hat den Preis je 1000 Kubikmeter Gas von 180 auf 250 Dollar angehoben und droht der Ukraine mit Preisen wie sie Westeuropa zahlt – mehr als 400 Dollar.