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Angst vor humanitärer Katastrophe im Gazastreifen

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Angst vor humanitärer Katastrophe im Gazastreifen

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Den Menschen im Gazastreifen droht eine humanitäre Katastrophe. Bislang wurden 2500 Palästinenser durch die Militäroffensive verletzt. Ihre Zahl steigt täglich. Die Hospitäler sind überfüllt und überfordert.

Im Schifa-Krankenhaus, dem größten im Gazastreifen, gehen Ärzten die Medikamente aus. Notstromaggregate liefern Elektrizität. Die Versorgung mit Strom und Trinkwasser ist zusammengebrochen. Die Menschen sind abhängig von Hilfslieferungen der UNO. “Es gibt kein Wasser und wir leben im Belagerungszustand”, klagt ein Mann, “möge Gott uns und allen Muslimen helfen, diese Belagerung zu durchbrechen.” Zu Hause gebe es kein Wasser, keinen Strom, kein Gas, sagt ein anderer. Der Libanon schickte 20 Tonnen Hilfsgüter, in der arabischen Welt wurden Spenden gesammelt. Doch trotz internationaler Aufrufe wollte Israel keine neuen Transporte in den Gazastreifen lassen. Auch einem Ärzteteam des Roten Kreuzes wurde der Zugang verwehrt.