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UN warnt vor humanitärer Krise im Gazastreifen

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UN warnt vor humanitärer Krise im Gazastreifen

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Die Vereinten Nationen haben vor einer Verschärfung der humanitären Krise im Gazastreifen gewarnt. Dort mangelt es an Nahrungsmitteln, Wasser und Strom. Den Krankenhäusern fehlt es an Betten, medizinischem Gerät und Diesel für Notstrom. Inzwischen brachten 80 Lastwagen erste Hilfslieferungen über den Grenzübergang Kerem Schalom. Das bestätigte ein israelischer Militärsprecher. Auf die Hilfslieferungen ist jeder zweite Palästinenser im Gazstreifen angewiesen.

Die Medikamente und Lebensmittel wurden von den Vereinten Nationen, Griechenland, Jordanien und Ägypten bereitgestellt. Außerdem sei der Übergang Nahal Oz für eine Lieferung von 200.000 Liter Heizöl geöffnet worden, hieß es weiter. Diese ist für das einzige Kraftwerk im Gazatreifen bestimmt.

Seit fünf Tagen müssen die Menschen ohne Strom auskommen. Immer wieder gibt es Unterbrechungen der Wasserversorgung, weil die elektrischen Pumpen nicht funktionieren.