Eilmeldung

Eilmeldung

Erste Verhandlungen im Gaskonflikt

Sie lesen gerade:

Erste Verhandlungen im Gaskonflikt

Schriftgrösse Aa Aa

Wegen des Streits mit der Ukarine pumpt Russland immer weniger Erdgas durch die ukrainischen Transit-Pipelines. In vielen Teilen Europas herrscht Lieferflaute. Die Europäsche Union sieht sich zum Handeln gezwungen.

Der Chef des russischen Konzerns Gazprom, Alexej Miller, wird heute zu Gesprächen in Brüssel erwartet. Er will dabei um Verständnis werben: Russland wirft der Ukarine vor, rund ein Sechstel des Gases, das durch das Land fließt abzuzapfen. Die Ukraine bestreitet dies. Die ukrainische Firma Naftogaz kündigte an, dass ihr Chef heute zu Verhandlungen nach Moskau reist. Gestern hatten der tschechische Regierungschef – und derzeitige EU-Ratspräsident – Mirek Topolánek der Ukraine und Russland vorgeworfen, Europa zur Geisel ihres Streits zu machen. Nun drohte er, einen Gipfel einzuberufen, sollten die beiden Länder keine Lösung finden.