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Kaufhauskette Marks & Spencer will abspecken

Nach einem deutlichen Umsatzrückgang will die führende britische Kaufhauskette Marks & Spencer weiter abspecken. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen auf dem Heimatmarkt mehr als 1200 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zwei Kaufhäuser und 25 reine Lebensmittelläden werden geschlossen.

Vorstandschef Sir Stuart Rose bemüht sich indes um ein differenziertes Bild. Das Schlussquartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft sei eigentlich gar nicht so schlecht gewesen, denn die Kunden hätten mehr Waren gekauft als im Vorjahr. Allerdings sei dies nur wegen vieler Sonderangebote möglich gewesen. Doch dadurch gingen die Umsatzzahlen zurück, vor allem in Großritannien. Auf dem Heimatmarkt gab es ein Minus von 3,4 Prozent. Schlecht lief vor allem das Textilgeschäft, das Einbußen von 6,5 Prozent zu beklagen hatte. Nach Ansicht des britischen Einzelhandelsverbandes steht der gesamten Branche ein äußerst schwieriges Jahr 2009 bevor. Die Unternehmen würden nicht ohne Rabattaktionen auskommen, was den Umsatz weiter schmälere, sagte ein Sprecher. Die Folge seien mehr Stellenstreichungen und sogar Firmenpleiten. Zu den Bereichen, die bei Marks & Spencer 2008 die geringsten Einbußen hatten, gehörte der Lebensmittelsektor. Gerettet wurde der Gesamtumsatz aber vom Online-Geschäft, das immer stärker an Bedeutung gewinnt.

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